Schreiben, Veröffentlichen & Recht
Deutsches Jahrbuch für Autoren, AutorinnenSchreiben und Veröffentlichen: |
Vorwort zum Jahrbuch für Autoren, Autorinnen 2010/2011
VORWORT
»Bücher zu schreiben, ist ein Gewerbe für Selbstmörder. Kein anderes
verlangt so viel Zeit, so viel Mühe und Hingabe und verspricht
dafür so wenig unmittelbaren Gewinn. Kaum ein Leser wird sich
nach der Lektüre eines Buches fragen, wie viel beklemmende Stunden
und tagtägliche Entbehrungen den Autor diese zweihundert
Druckseiten wohl gekostet haben und was man ihm für seine Arbeit
gezahlt hat.«
Das sagt ein weltweit millionenfach gelesener Schriftsteller und
Nobelpreisträger für Literatur. Trotz seiner ernüchternden Erkenntnis
und seines inzwischen hohen Alters hat er nicht aufgehört,
Bücher zu schreiben. Wahrscheinlich ist das Schreiben doch eher
eine Berufung als ein Beruf, wie ein anderer Autor einmal bemerkt
hat. Wie sonst ist zu erklären, dass viele Schriftsteller einen Tag ohne
die Arbeit des Schreibens als geradezu unbefriedigend empfinden?
»Schriftsteller ist man einfach, wie man Jude oder Schwarzer ist.
Der Erfolg mag beflügeln, die Gunst der Leser mag anspornen, aber
das sind Zusatzgewinne, denn ein guter Schriftsteller wird so oder
so weiterschreiben, auch wenn seine Schuhe Löcher haben und seine
Bücher sich nicht verkaufen.« Davon ist Gabriel García Márquez
überzeugt.
Ich hoffe, dass Ihnen der Adressenfundus in unserem aktuell
recherchierten Jahrbuch für Autorinnen und Autoren dabei helfen
kann, einen seriösen Verlag oder Produzenten zu finden, mit dessen
Autorenhonorar Sie sich mehr als ein paar neue Schuhe leisten können.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre
Gerhild Tieger
Musterseite
| Jahrbuch_für_Autoren_2005-2006_-_Seite_768.pdf | 30.67 KB |


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